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KurseFrauenselbstverteidigungKonfliktmanagement und Aikido - von Konflikt zu Kooperation Jin Shin Jyutsu®- Selbsthilfekurs Erste Hilfe im Dojo
Was sich in den USA schon seit etwa 30 Jahren bewährt, ist in Deutschland noch ein neues und ziemlich unbekanntes Tätigkeitsfeld: Die japanische Kampfkunst "Aikido" in verschiedenen beruflichen Gebieten außerhalb des normalen Trainings anzuwenden. Der Berufsalltag ist voll von Konflikten, die es täglich auszuhalten und zu lösen gilt. Dabei ist es jedoch eine große Herausforderung für jeden von uns, Konflikte als Chance für Entwicklung und Veränderung zu sehen und sie auch zu nutzen. Diese Konflikte in eine effiziente und konstruktive Bahn zu leiten und sie als Motor für Weiterentwicklung zu benutzen, dabei soll die japanische Kampfkunst helfen. Eine der Hauptaufgaben des Konfliktmanagement besteht also darin, zwischen den beiden Punkten "Konflikt" und "Konsens" zu pendeln und dabei selbst in einer persönlichen Balance zu bleiben. In diesem Workshop werden Elemente der fernöstlichen Kampfkunstart Aikido zu einem konstruktiven Konfliktmanagement gezeigt. Die Integration körperlicher, geistiger und seelischer Kräfte ist dabei ein besonderer Schwerpunkt. Anhand ausgewählter Körperübungen zeigen wir Ihnen neue Perspektiven, wie Sie Konflikte sinnvoll verarbeiten und soziale Beziehungen im Konfliktfall wieder hergestellt werden können. Im besten Fall kann damit sogar ein qualitativ höheres Kooperationsniveau erreicht werden. Wir werden Ihnen anhand eines Modells Bausteine für die erfolgreiche Umwandlung von Konflikt in Konsens deutlich machen. Die erlernte Theorie und Praxis wird abschließend auf das lösungsorientierte Führen von Konfliktgesprächen angewandt. Was ist eigentlich Aikido? In der ersten Hälfte des 20. Jhd. entwickelte Morihei Uyeshiba diese Kampfkunst. Sie heißt übersetzt: "Ai" = Harmonie, "Ki" = Lebensenergie und "Do" = Übungsweg. Aikido ist also ein Weg, die Lebensenergien mit sich in Einklang zu bringen. Zum einem im Hinblick auf das eigene, psychische Geschehen (Geist, Seele, Körper), zum anderen auch im persönlichen Verhältnis zu Natur und Gesellschaft. Das betrifft insbesondere den Umgang mit Aggression: Aus Sicht des Aikido wir Aggression prinzipiell positiv bewertet, da der Mensch Kontakt aufnimmt und aktiv an Dinge und Menschen herantritt. Negativ wird jedoch die Absicht zur Schädigung, Zerstörung, Beherrschung oder Manipulation des natürlichen und sozialen Umfelds gesehen. Daraus leitet sich folglich ab, dass Aikido immer an der individuellen Persönlichkeit und deren Absicht bzw. Haltung ansetzt: Aikido ist Arbeit "durch den Körper". Nur durch Üben können wir die eigene innere Balance, unsere persönliche "Mitte", finden. Weder ungebremste Aggression noch deren Unterdrückung bringen uns im Umgang mit unseren Mitmenschen weiter. Das "rechte Maß" zu finden, und durch Entgegenkommen und Einlenken gemeinsame Fortschritte zu machen, dass ist die hohe Kunst. Es geht bei Aikido gar nicht darum, den Gegner zu besiegen oder als Sieger hervorzugehen, sondern bereits im Vorfeld den Kampf zu vermeiden. In dieser Aussage finden wir eine grundlegende Philosophie des menschlichen Umgangs miteinander. Die Einstellung zu Konflikten ist eine grundsätzlich andere als die, die wir in unserer Kultur gewohnt sind und mit der wir aufgewachsen sind. Handtaschenraub auf der Strasse, Mobbing am Arbeitsplatz oder Streitereien in der Beziehung: Meistens sehen wir diese Konflikte als persönlichen Angriff auf unsere Person an. Eine Macht, die versucht uns klein und schwach zu machen, greift uns an. Um ihr entgegenzutreten, haben wir alle möglichen Verhaltenweisen entwickelt, die fast immer gleich und automatisch ablaufen. Meistens geschieht das in fünf Schritten: 1- Widerstand: Unsere ganze Kraft wird eingesetzt, um den Angriff abzuwehren. Je heftiger die Attacke, desto heftiger ist unsere Gegenwehr. 2- Wut: Sie entsteht, wenn die Konfrontation nicht durch Sieg beendet werden kann. Die Wut beeinträchtigt jetzt unsere Fähigkeit, richtig zu reagieren und den Normalzustand wieder herzustellen. Flucht wäre vielleicht vernünftig, aber wir verhalten uns irrational und kämpfen weiter, bis wir nicht mehr können und unsere Energiereserven verbraucht sind. 3- Verhandeln: Unser Gehirn entscheidet im Zustand der Erschöpfung, dass aktiver Widerstand jetzt nichts mehr bringt, und beschließt zu verhandeln. Dem Straßenräuber wird ein Geldbetrag angeboten, dem Kollegen oder Partner ein Kompromiss. 4- Wenn all das nicht zum gewünschten Erfolg führt, verfallen wir in eine Art Depression: Wir fühlen uns als Opfer. 5- Zum Schluss akzeptieren wir notgedrungen das Unvermeidbare: Wir fügen uns in unser Schicksal. Ein Aikidoka verhält sich nicht so und vermeidet es, in diese „Falle„ zu tappen. Da er Konflikte nicht negativ sieht, stellen sie für ihn kein Problem dar, sondern er sieht sie als Herausforderung. Er leistet keinen Widerstand und wird nicht wütend, aber er handelt auch nicht und verfällt nicht in Depression. Er nutzt die Energie, die in jedem Konflikt steckt, zu seinem eigenen persönlichen Wachstum. Quellen: von mein letzten Seminar mit Prof. Dr. P. Shettgen Über den Referent: Hassan Elouimi, 39 Jahren, verheiratet, 2 Kinder Weiterbildung in Konfliktmanagement in Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer an der Universität Augsburg Jin Shin Jyutsu®- Selbsthilfekurs
Jin Shin Jyutsu® ist eine tausende Jahre alte
Energieharmonisierungskunst, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in
Japan neu belebt wurde. Jin Shin Jyutsu® - PhysioPhilosophie bedeutet mich selbst kennen(mir selbst helfen) lernen ! Erste Hilfe im Dojo für Kampfsportler ( auch für Eltern und Freude)
In Notfallsituationen in Beruf und Freizeit, Schule und zu Hause können und sollen die Hilfsmaßnahmen schon beginnen, BEVOR die professionellen Helfer (Ärzte, Sanitäter, Feuerwehr, ...) eintreffen!
Auch und gerade als Laie sollte es jeder als seine moralische -nicht nur rechtliche! - Pflicht ansehen, dem/den Betroffenen zu helfen. Damit ernstgemeinte und verantwortungsvolle Erste Hilfe wirksam ist, bedarf es des umsichtigen Handelns und einer guten Ausbildung.
Was ist ein Notfall? Wie erkenne ich einen lebensbedrohlichen Zustand? Was tun bei fehlender Atmung und/ oder Kreislaufstillstand? Wann und wie benachrichtige ich den Notruf? Wie werden Blutungen, Wunden und Knochenbrüche (erst-)versorgt? Was hat Priorität? Ein kind verletzt sich beim Training, was tun? wann kann ich die Eltern anrufen? Welche Untersuchungen und massnahmen führe ich durch bei verletzungen im Training?
Wir beantworten diese und andere wichtige Fragen rund um die ERSTE HILFE u.a. anhand gestellter Situationen,denn bei plötzlicher Notwendigkeit zur Hilfeleistung besteht kaum Zeit, rein theoretisches Wissen nachzulesen! Wiederholtes praktisches Üben macht Sie als potentieller (Erst-)Helfer sicher und Ihre Maßnahmen wirksam! Bedenken Sie: Sie sollen nicht den Arzt ersetzen, sondern an Ort und
Stelle Hilfsmaßnahmen durchführen, die Schlimmeres verhindern können! Dozenten: Hassan Elouimi Nächster Termin: samstag 15 Januar 2011 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Herz-Zentrum Bad Krozingen - Südring 15 - Bad Krozingen Kosten: 20 Euro | |||||